Erster IPA-Stammtisch

Am Montag, dem 11.07.2016, fand ab 17:00 Uhr das erste Mal ein Stammtisch für IPA-Freundinnen und -Freunde der IPA-Verbindungsstelle Rhein-Erft-Kreis statt. In Kerpen-Sindorf, im Haus „Wilkens Anno 1835“, trafen sich zwölf Mitglieder der hiesigen Verbindungs-stelle und ein Mitglied der VbSt. Köln im neu gestalteten Biergarten der Gaststätte.

 

Bei leckeren Getränken lernte man sich kennen. Es wurde erzählt, von vergangenen Veranstaltungen berichtet und die ein oder andere neue Freundschaft geschlossen.

 

Nach sehr schönen Stunden ging die Veranstaltung zu Ende und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich zufrieden auf den Weg nach Hause.

Während des Stammtischs ließ es sich unser Mitglied Abdul-Rahim Rohe, der von der Verbindungsstelle Dortmund zu uns gewechselt ist, nicht nehmen und übergab einen Geldbetrag, der zweckgebunden für Kinder von IPA-Mitgliedern gedacht ist, die sich in einer Notlage befinden. Wir vom Vorstand bedanken uns nochmal in aller Form für diese großzügige Zuwendung.

 

Unser Stammtisch findet alle zwei Monate am 2. Montag des Monats im Haus Wilkens statt.

 

Der nächste Termin ist Montag, der 12. September 2016, ab 17:00 Uhr (Gaststätte Wilkens Anno 1835, Zum Breitmaar 1, 50170 Kerpen-Sindorf).

Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auch die Partner sind herzlich willkommen.

 

- Heinz Schmickler -

 

Bustour nach Marburg

Der Bus kam pünktlich und nach den Aufnahmestellen in Kerpen, Liblar und Hürth ging die Fahrt über die Autobahn in Richtung Marburg. Das Wetter war gut und so konnten wir auf einer Raststätte der BAB wieder unseren üblichen Imbiss mit Brötchen, Belag und Beilagen zu uns nehmen. Natürlich durfte der Begrüßungssekt nicht fehlen.


Weiter ging es nach Solms zum Besucherbergwerk. Hier wurden die Gruben- und Feldbahnen bestaunt. Eine 15-minütige Reise mit der Feldbahn gehörte mit zum Programm. Erstaunt waren viele über den großen Motorenlärm, den die Bahnen verursachten. Unvorstellbar, wie die Bergleute diesen Lärm unter Tage im Stollen ausgehalten haben. Nach einer kurzen Pause ging es dann zum Hotel, wo nach dem Bezug der Zimmer ein leckeres Abendessen auf uns wartete.

Gast des Abends war der örtliche Leiter der IPAVerbindungsstelle Dirk Hintermeier, den ich herzlich in unserer Runde begrüßte. Der Samstagmorgen begann beim Frühstück mit einem Ständchen für das Geburtstagskind Uschi. Dann ging es in die Stadt. Der Bus fuhr pünktlich ab und Dirk stieß in Marburg zur Gruppe. Bei der anschließenden Stadtführung wurden wir in zwei Gruppen geteilt. Eine Gruppe ging von der Elisabethkirche mit dem Stadtführer zu Fuß in die Oberstadt und die andere wurde von Dirk zum Aufzug gebracht, der alle in die Oberstadt fuhr. Von dort startete dann diese Gruppe zur Stadtführung. Natürlich durfte danach die Freizeit nicht fehlen. So trafen sich die einen oder anderen an der Burg oder in den verschiedenen Cafés und Lokalen wieder, ehe es zum Polizeiautomuseum der Polizei in Marburg ging.

 

Gut 50 Exponate gibt es dort zu bestaunen, angefangen vom BMW-Isetta aus dem Jahr 1961, dem NSU-Prinz von 1964 und zahlreichen Autos und Großfahrzeugen aus vergangenen Zeiten. Ein leckeres Abendessen gab es danach etwas außerhalb in der Dammühle. Wir waren rechtzeitig wieder im Hotel, wo der Hotelier in einem separaten Raum für uns eine Großleinwand mit einem Beamer aufgebaut hatte, auf dem wir das aktuelle Fußballspiel der EM gemeinsam sehen konnten.

 

Bei herrlichem We?er ging es am Sonntagmorgen zum Edersee. Auf der Hinfahrt kündigte ich über Mikro im Bus an, dass ich ein Sechser-Bötchen mit Rudermann bestellt hatte. Wir fuhren gerade an einem unbedeutenden Gewässer mit angrenzendem Café und großem Spielplatz vorbei. Das klang zunächst von mir vollkommen glaubhaft, so dass im Bus ein heftiges Gemurmel entstand und so manch einer geschockt war. Aber meine Frau Barbara löste den Scherz schnell auf und so wurde aus der Schifffahrt auf dem Edersee ein schöner Abschluss, ehe es wieder mit dem Bus nach Hause ging.
Wir blicken auf drei unvergesslich schöne Tage zurück. Der nun schon 11. Busausflug mit unserer IPA war erneut ein voller Erfolg.

 

Die Vorbereitungen für den 12. IPA-Busausflug sind auch schon in vollem Gange. Sie führt uns vom 30.06. – 02.07.2017 nach Saarlouis.

 

- Eddy Eckstein -

 

Die Kölner sind schuld, dass Brühl gegründet wurde

Am Sonntag, dem 24.04.2016 um 14:30 Uhr war es wieder soweit. Eine Zeitreise ins alte Brühl begann. Hierzu wurden wir von der Stadtführerin, Frau Sobczak, an der Schlosskirche herzlich begrüßt. Leider waren wir durch „Magen/Darm“ stark reduziert. Trotzdem fanden sich zehn IPA-Freunde ein, um das nur 900 m x 400 m „kleine alte Brühl“ zu durchschreiten. Hierbei erfuhren wir Wissenswertes aber auch Dinge zum Schmunzeln aus der älteren und jüngeren Geschichte von „oossem Bröhl“.

Ein paar Auszüge aus der tollen Führung quer durch die Jahrhunderte:

Der Name Brühl taucht erstmals 1180 in einer Urkunde auf, als Erzbischof Philipp von Heinsberg zwei der Höfe zum Burghof an der Brule zusammenfasst.

Der Name folgt aus einem altdeutschen Wort, das die Lage in einer sumpfigen Niederung bedeutet. Innerhalb des in der Kölner Bucht gesprochenen ripuarischen Dialekts wird die Stadt Bröhl genannt. Die östliche Grenze von Brühl bildete um 1200 n.Chr. ein Hof mit Schweinezucht. Daraus wurde dann das erzbischöfliche Gut mit Wildpark und der Bau einer Wasserburg, die 1298 fertiggestellt wurde. Sie wurde erst 1689 von den Franzosen gesprengt. Heute erfreut sich an dieser Stelle das Schloss Augustusburg großer Beliebtheit. Als nördliche Grenze befand sich an der Kempishofstraße die vom damaligen Erzbischof Siegfried von Westerburg finanzierte Stadtmauer. Man muss dazu sagen, die Erzbischöfe hielten sich zu dieser Zeit gerne in Brühl auf, weil sie in Köln nicht so gut gelitten waren.

Zum Bau der geplanten westlichen Mauer kam es nicht. Die Schlacht bei Worringen im Jahr 1288 kam dazwischen. Da nun nicht mehr genug Geld vorhanden war, sollte den Brühlern ein Wall genügen, den sie auch selbst bezahlen mussten. Jetzt wissen wir, warum heute die Straße an der östlichen Grenze des Alten Brühls Wallstraße genannt wird. An der südlichen Stadtgrenze fängt die Uhlstraße an. Dort befanden sich die Töpfereien, die nicht nur Köln, Aachen und Bonn mit ihren Produkten belieferten. Während eines Töpfermarktes wurde Brühl 1530 fast vollständig von einem Brand zerstört. Ob die Töpfer schuld daran waren, wurde nie geklärt.

An dieser Grenze gegenüber der Schlosskirche befindet sich auch das Geburtshaus vom Brühler Sohn und Gönner Max Ernst. Ihr alle kennt das Lied ,,In d'r Kajass Nummer Null". Ja, hier ist vom Lehrer Welsch die Rede. Der legendäre Lehrer gilt als kölsches Original. Seine Wurzeln aber liegen an der Südgrenze unseres Erzbistums: In dem Örtchen Arzdorf.

Dort erblickte er 1848 das Licht der Welt. Mit 20 Jahren legte Welsch beim Königlichen Preußischen Lehrerseminar in Brühl sein Lehrerexamen ab. Später wurde daraus die Höhere Handelsschule und heute steht dort auf der Uhlstraße 3 das Brühler Rathaus.

Den Abschluss unserer nun schon 5. Brühl-Zeitreise bildete ein gemeinsames Essen, ebenfalls an historischer Stätte. Auf dem Gelände der früheren Giesler Brauerei befindet sich heute die Giesler Galerie. Dort speisten wir bei unseren chinesischen Freunden noch bis abends am runden Tisch im Kaisersaal.

 

- Paul Tillmanns –

 

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